Musikkapelle Teisendorf e.V.
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WICHTIG:

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Anschließend

-  per Post an: Huber Andreas, 83317 Teisendorf, Babing 8         

- oder einfach bei nächster Gelegenheit einen unserer Aktiven Musikanten geben.

 

Wenn jemand nicht die Möglichkeit zum Ausdrucken hat, ist überhaupt kein Problem, sprecht einfach bei nächster Gelegenheit einen unserer Aktiven Musikanten an, der wird euch dann dementsprechend eine Beitrittserklärung in Papierform besorgen.

 

Wir freuen uns auf euch

Adventskonzert

Pressebericht Waltraud Huber:

 

Das große Adventkonzert der Musikkapelle Teisendorf war wieder ein Hochgenuss für alle Musikliebhaber

Maxi Kriegenhofer und Maxi Eigenherr erhielten das Bronzene Leistungsabzeichen.

 

Teisendorf: (wh) – Es ist jedes mal wieder ein Erlebnis, wenn die Musikkapelle Teisendorf zu einem Konzert einlädt. So war es auch heuer wieder beim Adventkonzert unter der Leitung von Elfriede Mayer im Saal des Poststalles in Teisendorf.

Schwungvoll wurde das Konzert mit „Per aspera ad astra“ einem sehr anspruchsvollen Konzertmarsch von Ernst Urbach eröffnet. Andreas Huber,  der 1. Vorstand des Musikvereins hieß alle Zuhörer herzlich willkommen. Sein besonderer Gruß galt den beiden Bürgermeistern Thomas Gasser  und Gernot Daxer mit ihren Gattinnen, allen anwesenden Gemeinderäten, Ehrenmitgliedern und ehemaligen Musikanten, sowie den Musikkollegen aus den Nachbarkapellen, den Vertretern der Ortsvereinen und allen Mitwirkenden. Sein besonderer Dank galt Landrat Georg Grabner und Bezirksrat Georg Wetzelsperger,  die wieder Dienst an der Kasse machten. Ein besonderer Gruß galt auch dem ehemaligen Teisendorfer Kaplan Korbinian Wirzberger, der eigens für das Konzert seiner ehemaligen Musikkameraden aus Miesbach gekommen war, dem Trio Trioola und dem Sprecher Lenz Berger. Voll Stolz konnte der Vorstand berichten, dass die im heurigen Jahr gekaufte Pauke bei diesem Konzert gleich eingesetzt werden konnte.

Während der erste Teil des Konzerts einen heiteren Charakter hatte, wurde es im zweiten Teil dann besinnlicher. Zunächst aber ging es mit der Polka „Servus Pauline“ von dem 1905 in Wien geborenen Rudolf Lamp weiter, der über 80 Originaltitel für Blasorchester komponiert und über 200 altböhmische Walzer und Polkas arrangiert hat.

Ein Gustostückl war sicher auch die Ouvertüre aus „Leichte Kavallerie“ von Franz von Suppé, die von der Musikkapelle mit Bravur vorgetragen wurde und das ganze Spektrum des großen Könnens der Kapelle zeigte.  

„Was war denn des für a Lebn ohne Musi“, meinte dann  Lenz Berger, für den ein solches Leben im wahrsten Sinne sehr eintönig wäre. Bei seinen Geschichten und Gedichten hatte er seine lieben Mitmenschen ziemlich genau beobachtet und so wusste er auch viele nette Begebenheiten zu erzählen.

Lustig ging es dann weiter mit dem Stück „Die beiden lustigen Dudler“ von Otto Hampel. Dass es sich hierbei nicht einfach nur um „Gedudel“ handelt, zeigten die Solisten Petra Eder und Regina Weber, die hierfür auf ihren B-Klarinetten schon ganz schön üben mussten, es aber hervorragend schafften, das Stück zu einem Hörgenuss werden zu lassen.

In der Musikkapelle Teisendorf wird sehr viel Wert auf eine gute Ausbildung aller Mitwirkenden gelegt. Es ist nämlich schon seit langem Tradition, dass die jungen Musikanten, wenn sie in die Kapelle aufgenommen werden, zuvor noch einmal gewaltig die Schulbank drücken und an den Lehrgängen des Musikbundes von Ober- und Niederbayern teilnehmen. So war es auch in diesem Jahr. Vorstand Andreas Huber bedankte sich bei allen Eltern, Lehrern und  Musikanten, die sich um die Jugend bemühen und ihnen eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung anbieten. Sein Dank galt aber auch den jungen Leuten, die sich mit Fleiß und Ausdauer das notwendige Können erwerben, um das Musikerleistungsabzeichen zu bestehen, für dessen Prüfung schon einiges an Wissen und Können abverlangt wird. Gemeinsam mit der Leiterin der Kapelle Elfriede Mayer konnte er dann an Maxi Kriegenhofer und Maxi Eigenherr jeweils das Bronzene Leistungsabzeichen samt Urkunde überreichen. Maxi Kriegenhofer legte die Prüfung D1 für Trompete und Maxi Eigenherr D1  für Bariton jeweils mit gutem Erfolg ab.

Ein schöner Kontrast zum Blasorchester war dann die Gruppe „Trioola“ mit Heidi Egger, Martina Berger und Veronika Hasenöhrl, die auch auf der Harfe begleitete. Ihre Lieder über Hoffnung, Liebe und Heimatgefühl waren eine schöne Bereicherung in diesem Konzert und wurden von den Besuchern begeistert aufgenommen.

Mit dem Arrangement „Edelweiß“ von Walter Tuschla, einem jüngeren Komponisten, ging es dann in die Pause.

Das Flügelhonrstück vom Balkon herunter gespielt,  kündete den zweiten Teil des Konzerts an, das mit „Des großen Kurfürsten Reitermasch“ in eindrucksvoller Weise eröffnet wurde. Der Kavalleriemarsch entstand im Jahr 1892 für das Leibkürassierregiment. In Breslau. Arrangiert wurde das Stück von Hans Kolditz.

Weiter ging es mit „Nechod k nam“, einer Polka von Josef Konecny, einem bekannten Komponisten und Arrangeur, der auch Kapellmeister der Blaskapelle `Sestka war und dem „Wintermärchen“ von Kurt Sobon. Bei diesem Stück kann man sich so richtig in die eigene Kindheit zurück versetzt fühlen, wenn in der warmen Stube der Ofen knistert, die Bratäpfel ihren Duft verströmen und draußen der Schneesturm heult.

Das Trio Trioola fragte dann „Muata was ist Weihnachten“? Und unterstrich die besinnliche Stimmung mit ihrem eindrucksvollen Gesang, der von Veronika Hasenöhrl sehr einfühlend mit der Harfe untermalt wurde.

Lenz Berger streute immer wieder Begebenheiten aus dem täglichen Leben ein und wusste von der eigenartigen Polizeikontrolle zu berichten oder wie der Huberbauer einen sprechenden  Papagei gekauft hat, der aber zu Hause kein Wort mehr sagte, im Hühnerstall aber den Hühners das Reden beibringen wollte.

Beim nächsten Stück „In Gloria Sancti“ von Pavel Stanék wurde es etwas moderner. Bei der Ballade  „You raise me up“ von Josh Gorban spielte Stefanie Wimmer auf dem Flügelhorn das Solo.

Das Gedicht vom Herzbinkerl vom Lenz Berger wurde eindrucksvoll von Veronika Hasenöhrl mit der Harfe untermalt.

Elfriede Mayer hatte das Programm ausgewählt und dirigierte ihre Musikkolleginnen und Kollegen mit großem Können und Einfühlvermögen, so dass das Konzert wieder ein voller Erfolg wurde.

Schließlich ging mit dem großen Weihnachstpotpourri von H. Egidius „In heiliger Nacht“ als großem Finale dieses beeindruckende Konzert zu Ende. Der langanhaltende Applaus war sicherlich der beste Dank für die vorausgegangene harte Probenarbeit.


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